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Tipps & Infos zu Lärmprävention in der Jugendarbeit
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thilo . ebbighausen (at) laermpraevention.de

1.. Lärmprävention in der Jugendarbeit: Kriterien,  Perspektiven und Anregungen.

1.1. Voraussetzungen für eine konstruktive Lärmprävention in der Jugendarbeit

1.2. Verhältnisorientierte Lärmprävention in der Jugendarbeit

1.3. Verhaltensorientierte Lärmprävention in der Jugendarbeit

(
> Konkrete Tipps für die Musikkonsumenten finden Sie auf der "Tipps-Seite"!)

1      Lärmprävention in der Jugendarbeit: Kriterien,  Perspektiven und Anregungen

Aus den bisherigen Untersuchungen und Erkenntnissen sollen nun im Praxisbezug die Möglichkeiten von Lärmprävention in der sozialen Arbeit mit Jugendlichen abgeleitet und konkretisiert werden. Dafür müssen die Perspektiven von Prävention in der Jugendarbeit ebenso diskutiert werden wie die Voraussetzungen für eine effektive Lärmprävention.

Neben den bekanntesten Präventionsfeldern der Gewalt- und Drogenprävention gibt es noch weitere einrichtungs- und zielgruppenabhängige Präventionsthemen in der Jugendarbeit. Lärmprävention ist in Bereichen der Gesundheitsförderung und Medizin ein Thema, hat aber in der Jugendarbeit bisher keinen populären Stellenwert gefunden, was auch in der getätigten Befragung (vgl. Kap. 5.4, bes. Abb. 13 und Abb.16) signifikant ist.

 

Im Bereich der Gesundheitsförderung wird Prävention meist in drei Bereiche unterteilt, die sich teilweise auch auf die Jugendarbeit übertragen lassen (vgl. HARTOGH / WICKEL 2006, S. 107ff):

·         Primäre Prävention:  Vor dem Eintreten einer Schädigung z.B. durch Aufklärung

·         Sekundäre Prävention: Bei Verdacht auf Gefährdung oder Schädigung - Früherkennung von Risikofaktoren und Schäden z.B. durch Vorsorgeuntersuchung bis zur Behandlung

·         Tertiäre Prävention: Nach Eintreten einer Schädigung – positiver Umgang mit der Schädigung, z.B. durch Aufklärung und Training von Hörgerätebenutzung

 

Im vorliegenden Themenfeld soll vorrangig die primäre und sekundäre Prävention besprochen werden. Die tertiäre Prävention wird nur in dem Sinne relevant, dass vorhandene Hörschäden nicht noch verschlimmert werden sollen. Wie im vorhergehenden Kapitel definiert, geht es also um die Vermeidung der gehörschädigenden Rezeption von Lärm bei Jugendlichen (unabhängig davon, ob Vorschäden bereits vorhanden sind oder nicht). Dies beschreibt zwar das Ziel, nicht aber den Weg. An die Fragestellungen der vorhergehenden Kapitel „…ist / sollte /darf / kann Lärmprävention eine Aufgabe der sozialen Arbeit mit Jugendlichen sein?“ schließt sich damit zwangsläufig die letzte, eingangs genannte Fragestellung an: Wie könnte Lärmprävention eine Aufgabe der Sozialen Arbeit sein?

 


 

1.1      Voraussetzungen für eine konstruktive Lärmprävention in der Jugendarbeit

Bevor über konkrete Mittel und Methoden nachgedacht wird, muss erst einmal der Lösungsansatz zur Realisierung des Präventionserfolgs geklärt werden. Ganz banal gesehen ließe sich eine Vermeidung der gehörschädigenden Rezeption von Lärm auf verschiedenen Wegen erreichen:

       Lösungsansatz…                                …ist zu erreichen durch:

a)      Verhindern des Lärms:                     Abschaltung der Lärmquelle.

b)      Verändern des Lärms:                      Reduzierung des Lärms auf unschädliche Werte.

c)      Verhindern der Rezeption des Lärms:       Unterbrechen des (Hör-)Kontakts zur Lärmquelle.

d)      Verändern der Rezeption des Lärms:         Reduzierung oder Manipulation der Rezeption.

 

Bei dieser Auflistung wird ein grundlegender Unterschied deutlich:

Ansatz a) und b) richten sich an die Lärmquelle, (z.B. Diskothek, Kopfhörer…),
Ansatz c) und d) richten sich an die Rezipienten (Jugendliche und ihr Hörverhalten).

Diese unterschiedlichen Handlungsstrategien werden bei Galuske (2007, S. 295) prägnant als Verhaltensprävention (c und d) und Verhältnisprävention (a und b) bezeichnet:

Verhaltensprävention zielt auf die Veränderung von (als gefährlich erachteten) Verhaltensweisen des Menschen ab, hier also auf die Veränderung des Hörverhaltens der Jugendlichen[1]. Verhältnisprävention zielt dagegen auf die Veränderung der äußeren (sozialen, physischen, biologischen oder technischen) Verhältnisse ab, also die konkrete Vermeidung der Ursache, in diesem Fall also  Lärm bzw. Lärmquelle (vgl. GALUSKE 2007, S. 295f).

Bei der genannten Aufgliederung ist im Falle des Beispiels Lärmprävention bei Jugendlichen aber eine weitere Differenzierung bei den Beispielen c) und d) notwendig:
Die Unterbrechung oder Reduzierung der Rezeption kann entweder durch äußeren Zwang erfolgen (Die Jugendlichen werden durch Zwang / Verbote grundsätzlich oder teilweise ferngehalten von Lärmquellen wie z.B. Diskotheken) oder durch die Jugendlichen selbst (die Jugendlichen verändern z.B. ihr Hörverhalten). Die letztgenannte, selbstbestimmte Entscheidung sollte sicherlich das „hohe Ziel“ pädagogischer Präventionskonzepte sein. Die nachhaltige Wirkung von auf Zwang und Verboten basierender „Prävention“ darf stark angezweifelt werden: Lerneffekte und Verhaltensänderungen resultieren nicht aus Verboten, sondern aus Verständnis: in diesem Falle das Verständnis der Jugendlichen für die Gefahren von Lärm und das Verständnis für gefahrloses Hörverhalten (welches nicht voraussgesetzt werden kann).

Hoffmann (1997, S. 195) argumentiert im Fazit einer Hörstudie dazu: „Nur wer weiß, was er im Zusammenhang mit einem Hörverlust verliert, ist motiviert, einen verantwortlichen Umgang mit dem Gehör zu pflegen und die eigene Hörfähigkeit zu erhalten.“ Dieses Wissen ist sicherlich eine Voraussetzung, jedoch ist fraglich, ob das Wissen alleine genügend Motivation zur Veränderung des Hörverhaltens gibt. Das wirkliche, verinnerlichte Verständnis ist selten durch eine monologe Aufklärung über die Risiken zu erreichen: Der (einmalige) Wissenserwerb ist keine Garantie für Verhaltensänderungen (vgl. HARTOGH / WICKEL 2006, S. 109). Studien zeigen dass Aufklärung durch Vorträge und Broschüren eicht erst durch einen persönlichen Bezug, wie z.B. konkreten Hinweisen auf drohende Schwerhörigkeit, ein Überdenken der Musikhörgewohnheiten auslöst (vgl. HANEL 2001, S. 275).

Daher ist eine grundsätzliche, immer wieder situations- und lebensweltorientierte Thematisierung des Themas in Verbindung mit gezielten Maßnahmen, bei denen die Jugendlichen auch selbst einbezogen werden (Partizipation), so essenziell. Es muss sich auch mit der (häufig in der einschlägigen Literatur wie bei FREUND / LINDNER 2001 zu findenden) Kritik am häufig „vormundschaftlichen Charakter von Präventionsprogrammen“ (HERRIGER 2001, S. 101) auseinandergesetzt werden und der eigene Habitus selbstkritisch reflektiert werden, damit die Lärmprävention bei Jugendlichen nicht auf „taube Ohren“ stösst und nur als 'uncool' empfunden wird.

Der „Aufgabe Lärmprävention“ ist also nicht durch ein paar mahnende Worte genüge getan, sondern sie erfordert intensive Bearbeitung – und das interdisziplinär (wie an den unterschiedlichen Themenfeldern dieser Arbeit erkennbar ist). Spätestens jetzt werden die Mitarbeitenden der Jugendarbeit möglicherweise anzweifeln, dass diese umfassende Aufgabe problemlos in ihre (sowieso schon zahlreichen) Aufgabenfelder zu integrieren ist: zu Recht. Denn die Aufgabe der Lärmprävention muss nicht nur interdisziplinär, sondern auch in den verschiedenen Lern- und Lebensbereichen Jugendlicher übernommen werden. Das bedeutet dass neben den Bereichen der sozialen Arbeit kommunaler und freier Träger auch andere Vereine und Verbände, die mit Jugendlichen in Kontakt kommen, sowie Ärzte (Kinderärzte, HNO-Ärzte etc.) und nicht zuletzt auch Schulen (und im Sinne rechtzeitiger Prävention auch schon der Kindergärten![2]) sowie natürlich die Erziehungsberechtigten an dieser Aufgabe mitwirken müssen. Dabei kann im besten Falle von den Kompetenzergänzungen und Synergieeffekten profitiert werden.

 

Erfreulicherweise werden zunehmend Lärmpräventions-Konzepte für Schulen von zentralen Stellen wie z.B. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt (vgl. BZGA 2005; ISTAS 1997 u.a.). Leider sind diese aber konzeptionell wenig für die außerschulische Jugendarbeit geeignet, sondern können allenfalls als Anregung und inhaltliches Fundament dienen. Dabei wären vorgefertigte Konzepte und Materialien, die nur noch mit geringem Aufwand an die eigenen Rahmenbedingungen angepasst werden müssen, gerade für kleinere Träger der Jugendarbeit eine sinnvolle und Ressourcen schonende Möglichkeit im Bereich Lärmprävention aktiv zu werden.

Generell scheint Lärmprävention zunehmend als Aufgabe innerhalb der Schule (an-)erkannt zu werden, auch wenn sie ihren festen Platz in den Lehrplänen noch nicht gefunden hat.  Eine grundsätzliche Integration von Lärmprävention und der Thematik lärmbedingter Hörschäden in die Unterichtsinhalte wäre sehr wünschenswert. Trotzdem ist eine Ergänzung von schulischen Bemühungen durch die Jugendarbeit vorteilhaft: Das Nutzen von Einrichtungen der offenen Jugendarbeit ist für die Jugendlichen freiwillig und hat nicht den negativen Beigeschmack, den Schule durch Schulpflicht, Leistungsdruck und möglicherweise negativ assoziierte Lernatmosphäre mit sich bringt. Außerdem trifft die Jugendarbeit die Jugendlichen da, wo auch die meisten Ursachen lärmbedingter Hörschäden angesiedelt sind, nämlich in der Freizeit.

Am deutlichsten wird dies, wenn die Jugendarbeit selbst musikalische Angebote und Veranstaltungen anbietet. Hier ist die Auseinandersetzung mit der Thematik Lärmprävention sogar ein Muss, um nicht selbst zum Verursacher von Hörschäden zu werden. Dies kann durch Unwissen, unprofessionellen Umgang mit Musikanlagen oder einfach zu lauter (nicht kontrollierter) Lautstärke jedoch schnell passieren, zum Beispiel durch schlecht positionierte Lautsprecher oder Rückkopplungen (vgl. PIEPER 1996, S. 111f). Da ein fachkundiger Umgang mit größeren Musikanlagen u.ä. elementar ist, sind einige Hinweise dazu im nächsten Kapitel 1.2 zu finden. Die Gefahr von Hörschäden durch unprofessionelle Bedienung von Musikanlagen veranschaulicht einen anderen wichtigen Faktor der Lärmprävention: Nicht nur die jugendliche Zielgruppe braucht Aufklärung, sondern  alle Personengruppen die mit Musikbeschallung zu tun haben benötigen Aufklärung und ein Mindestmaß an tontechnischem Fachwissen. Dazu gehören kommerzielle wie nichtkommerzielle Veranstalter, Discjockeys, Musiker, Profi- und Hobbytontechniker aber eben auch Pädagoginnen und Pädagogen die mit Musik arbeiten – und nicht nur die, die sich die Lärmprävention sowieso bereits auf die Fahnen geschrieben haben (vgl. HARTOGH / WICKEL 2006, S. 112). Dieses Wissen muss natürlich auch den Transfer  in den Alltag finden: Einerseits im Sinne des Vorbildcharakters, andererseits als „Training“ der (unschädlichen) Verhaltensweisen.

Mit den oben genannten Berufsfeldern und Personengruppen ist eine Zusammenarbeit in Sachen Lärmprävention anzustreben. Auch ein intensiver Austausch mit Verantwortlichen für Konzerte und Diskotheken wäre wünschenswert und könnte zu Erfolgen (z.B. der freiwilligen Lärmpegelbegrenzung) führen (vgl. BABISCH 2000, S. 49ff). Weitere interessante Ansprechpartner in Hinblick auf Aufklärung der Zielgruppe wären Jugendmedien (TV-Sender, Zeitschriften, Radiosender).

An dieser Stelle muss jedoch im Sinne der Verhältnisprävention in einem kleinen Exkurs auch an die Produzenten der Lärm auslösenden Produkte gedacht werden: Dies betrifft Spielzeughersteller, die für die oft viel zu hohen Schallpegel von Spielzeugen verantwortlich sind genauso wie Herstellerfirmen von Musikabspielgeräten wie CD- Playern, MP3-Playern oder dem bei Jugendlichen sehr populären iPod. Diese Firmen können als Mitverantwortliche für Hörschäden angesehen werden, so lange sie von ihrer Seite aus nicht alle realisierbaren Vorkehrungen treffen. Im Jahr 2006 wurde in den USA beispielsweise dem Hersteller der iPods (Firma Apple) in einer Sammelklage vorgeworfen, dass keine ausreichenden Vorkehrungen gegen Hörschäden getroffen worden seien. Dabei arbeitet die Firma Apple vergleichsweise viel an der Thematik: Seit 2006 kann in den meisten Geräten eine maximale Lautstärke programmiert und durch ein Passwort gesichert werden. Dies soll Eltern unterstützen,  ihre Kinder vor schädlichen Lautstärken zu schützen. Im Dezember 2007 entdeckte der britische „Daily Telegraph“, dass Apple sogar ein Patent für die automatische Überwachung von Lautstärke und Dauer des Musikkonsums angemeldet hat, bei der eine Automatik die Lautstärke auf unschädliches Niveau herabsenkt (vgl. DAILY TELEGRAPH 2006). Auch wenn diese Entwicklung von iPod-Kunden als Bevormundung kritisiert wurde, ist dies ein Schritt in die richtige Richtung: Nämlich einem höheren Verantwortungsbewusstsein der Hersteller. Entsprechender Druck muss auf politischer Ebene ausgeübt werden.

Als Fazit aus den vorangegangenen Kapiteln ist festzustellen, dass für eine effektive Lärmprävention bei Jugendlichen folgende Voraussetzungen zu berücksichtigen sind:

·         Das Wissen der Mitarbeitenden über Risiken und Folgen von Lärm und intensivem Musikkonsum.

·         Das Wissen der Mitarbeitenden über Möglichkeiten risikolosen Musikkonsums.

·         Die Integration und Akzeptanz jugendlicher Lebenswelten und Bedürfnisse.

·         Die Berücksichtigung des Themas auch im Alltag außerhalb spezifischer Präventionsmaßnahmen.

·         Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Verantwortlichen und Ansprechpartnern von Jugendlichen.

 

Viele dieser Punkte werden bisher nicht oder nur wenig berücksichtigt, was auch in der Befragung (Kap. 5.4) anklingt.

Das bisher theoretisch besprochene „Wie“ der Lärmprävention soll nun anhand von Beispielen konkretisiert und auf die Praxis bezogen werden:

1.2       Verhältnisorientierte Lärmprävention in der Jugendarbeit

Noch bevor an die Aufklärung der Jugendlichen gedacht wird, sollte an die Aufklärung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht werden. Hierfür gibt es kompetente Ansprechpartner im Bereich der sozialen Arbeit oder dem Gesundheitswesen und eine Vielzahl an Materialien im Internet und als gedruckte Publikationen. (Empfehlenswert sind u.a. BZGA 2004 und 2005; FÖRDERGEMEINSCHAFT GUTES HÖREN 2007; HARTOGH / WICKEL 2006; NEYEN 2005; SUVA 2005; und UMWELTBUNDESAMT 1998 / 2007.)

Der nächste logische Schritt ist die konkrete Vermeidung gehörgefährdenden Lärms im eigenen Arbeitsumfeld (in dem zur Gruppe der Gefährdeten oft auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören!). Wie schon erwähnt, kann mangelndes Fachwissen im Bereich der Musik und Tontechnik schnell zu gefährlichen Schallsituationen führen. Daher sollte zuerst die eigene Einrichtung und die eigenen Angebote auf möglicherweise hörschädigenden Lärm untersucht werden. Hilfreich ist es dabei mit Fachleuten zusammenzuarbeiten und ein Schallpegelmessgerät zu benutzen.

Folgende Fragen könnten dabei u.a. erörtert werden:

·         Wo / wann tritt Lärm im Allgemeinen (also nicht durch Musik verursachter Lärm) auf ?

·         Tritt in bestimmten Räumen häufig Lärm auf? Wenn ja, warum?

·          Können die Räume schalltechnisch verbessert werden?

·         Wie kann der Lärm begrenzt werden?

·         Wer ist starkem Schall ausgesetzt und wie können diese Personen geschützt werden?

·         Wo und wann wird Musik abgespielt?

·         Wie laut wird Musik abgespielt?

·         Wird die Lautstärke kontrolliert (durch Mitarbeitende oder durch elektrische Geräte)?

·         Gibt es Rückzugsmöglichkeiten mit geringem Lärmpegel?

·         Wer ist zuständig für die Bedienung der Musikanlage?

·         Verfügen die Bedienenden der Musikanlage über genügend Wissen zu Tontechnik und Hörschaden-Risiken durch laute Musik? Beachten sie die Lautstärke?

·         Sind die Lautsprecher und die Musikanlage voll funktionstüchtig?

·         Wie / wo sind die Lautsprecher aufgestellt (s. u.)?

 

Bei der Ausstattung von Diskoräumen oder dem Aufbau der Musikanlage für Veranstaltungen sollte mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter über entsprechende Fachkenntnis verfügen, alternativ sollten professionelle Tontechnikerinnen bzw. Tontechniker beauftragt oder befragt werden. Dies betrifft auch die Auswahl und Beschaffung von tontechnischen Geräten, da häufig durch fehlendes Fachwissen sowie den oft begrenzten finanziellen Mitteln minderwertige Geräte gekauft werden, die einem unschädlichen Musikgenuss nicht unbedingt zuträglich sind.

Nach den theoretischen Analysen sind nun konkrete Handlungsoptionen für die Praxis notwendig:

Konkrete Empfehlungen gegen Lärm allgemein:

Þ    Bei Lärm durch Werkzeuge und Maschinen sind die entsprechenden Arbeitsschutzvorschriften zu beachten und evtl. Hörschutz zu tragen. Unbeteiligte sind vom Lärm möglichst fernzuhalten.

Þ    Bei Räumen, in denen regelmäßig ein hoher Schallpegel durch Musizieren oder auch Schreien (Toben / Sport etc.) entsteht, sollte auf schallschluckende Wände und Decken geachtet werden.  Fachleute sollten den Raum auf Schallschutzmaßnahmen untersuchen.

Þ    Lärm durch Schreien und Rufen von Kindern und Jugendlichen ist normal, jedoch sollte überprüft werden, ob dies durch äußere Einflüsse wie zu lauter Hintergrundmusik ungünstig verstärkt wird oder ob die Atmosphäre allgemein „beruhigt“ werden kann.

Þ    Bei Schall von Außen (z.B. Bahnstrecke, Autobahn) sollten Möglichkeiten der Schalldämmung von Fachleuten überprüft werden.

Þ    Grundsätzlich sollte sowohl Besucherinnen und Besuchern als auch dem Team die Möglichkeit der Nutzung von Hörschutz in allen lauten Situationen gegeben werden. Am gebräuchlichsten sind Ohrstöpsel, die in Apotheken und Supermärkten erhältlich sind und für eine Reduzierung des Lärms um durchschnittlich 25 dB sorgen und damit das Gehör sehr gut schützen. Die günstigsten Stöpsel sind aus Schaumstoff und bieten nur einen begrenzten Schutz. Etwas teurer aber auch wirkungsvoller sind  Kunststoff- oder Gummiohrstöpsel die besser auf die gefährlichen Frequenzen abgestimmt sind und die Hörqualität weniger beeinträchtigen (vgl. HEAR SAFE 2007).

 

 

Konkrete Empfehlungen für Musik, Disco oder Konzerte:

Þ    Besonders die Aufstellung der Lautsprecher ist zu beachten: Die für die „gefährlichen Frequenzen“ zuständigen Mittelton- und Hochtonlautsprecher[3] sollten niemals auf Höhe der Ohren aufgestellt werden, sondern möglichst 30 – 100 cm höher aufgehängt oder auf Stativen angebracht (vgl. HARTOGH / WICKEL 2006, S. 114).

Þ    Die Lautsprecher sollten möglichst gezielt nur auf die Tanzfläche gerichtet sein und möglichst wenig Theken-, Sitz- und Stehbereiche beschallen.

Þ    Es sollten Sitz- und Stehbereiche am Rande der Tanzfläche oder weiter davon entfernt vorhanden sein, die nicht mit lauter Musik beschallt werden. Dort sollten Unterhaltungen ohne besonders lautes Sprechen möglich sein.

Þ    Optimal sind separate, aber nicht zu weit entfernte Ruhebereiche mit einem sehr niedrigen Schallpegel, ohne Musik oder alternativ leiser „Chill Out“ Musik zur Entspannung von Körper, Geist und Gehör. („Chill-Out-Bereiche“ sind ein moderner Teil der Diskotheken-Kultur, von Jugendlichen als Ruhebereich akzeptiert - dies kann auch in der Jugendarbeit gut genutzt werden.)

Þ    Der Diskjockey (DJ) sollte ebenfalls fernab der Tanzfläche einem geringeren Schallpegel ausgesetzt sein (z.B. in einer Glaskabine) oder Hörschutz tragen, da er kaum die Möglichkeit hat sich der Musik zu entziehen.

Þ    Ein einfacher Trick, um die hörschädenrelevante Lärmbelastung zu vermindern, ist die leichte Reduzierung der mittleren bis mittel-hohen Frequenzen, da diese „Hauptverursacher“ für musikbedingte Hörschäden sind. Dies kann z.B. am Mittelton-Regler des Mischpults oder einem Equalizer[4] erfolgen. Dabei sollte jedoch trotzdem noch auf eine gute Musikqualität geachtet werden (vgl. PIEPER 1996, S. 91ff).

Þ    Schallpegelmessgeräte helfen bei der objektiven Überwachung der Lautstärke. Diese Geräte gibt es in einfachen Ausführungen für ca. 70,- Euro. Mit ihnen kann lediglich der Momentanpegel gemessen und Aufschluss über die akute Lautstärke geben werden. Aus mehreren Messungen kann dann der ungefähre Mittelungspegel eines Abends errechnet werden (vgl. HARTOGH / WICKEL 2006, S. 114). Teurere Geräte messen automatisch den Mittelungspegel, der relevant für die Schallbelastung ist. Oft können Schallmessgeräte auch kostenlos von regionalen Ämtern oder Schulen / Universitäten ausgeliehen werden.

Þ    Der Schallpegel auf der Tanzfläche sollte 95 dB(A) im Mittelpegel nicht überschreiten. Dies ist unter anderem eine Empfehlung von der Bundesärztekammer (vgl. BUNDESÄRZTEKAMMER 1999, S. 1084). Studien zur Akzeptanz von derlei Pegelbegrenzungen in Diskotheken haben ergeben, dass der überwiegende Teil der Jugendlichen die Musik bei 95 dB(A) immer noch als laut genug empfand (vgl. BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT 2005, S. 81f).

Þ    Der Schallpegel neben der Tanzfläche sollte im Mittel unter  90 dB(A) liegen.

Þ    Der Schallpegel in Ruhebereichen sollte im Mittel unterhalb von 70 dB(A) liegen.

Þ    Die DJs bzw. die Zuständigen für die Musikanlage sollten über ein tontechnisches Grundwissen verfügen sowie im Hinblick auf Risiken und Ursachen von musikbedingten Hörschäden geschult werden. Ein beispielhaftes Projekt hierfür ist der „DJ-Führerschein“ der seit 2004 vom Berufsverband Discjockey (BDV) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Länderministerien und der Techniker-Krankenkasse durchgeführt wird: In eintägigen Seminaren mit abschließender Prüfung wurden bereits 2100 DJs Fakten und Tipps zu hörschädigender Musik in Bezug auf ihren Arbeitsbereich als DJ vermittelt (vgl. BVD 2007). Alternativ können natürlich auch eigene DJ-Kurse konzeptioniert werden, die ein attraktives Angebot für Jugendliche sein können.

Þ    Durch Geräte wie „Limiter“ oder „Kompressoren“ wird der Schallpegel automatisch begrenzt, so dass auch keine plötzlichen Spitzenpegel (durch z.B. Rückkopplungen) auftreten können. Manche Verstärker und Mischpulte haben diese Funktion bereits eingebaut, sie kann aber auch als separates Gerät an die Musikanlage angeschlossen werden.

Þ    Bei Veranstaltungen mit lauter Musik sollten Mitwirkenden, Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besuchern prinzipiell Hörschutz zur Verfügung gestellt werden.

Þ    Ebenso sollte Informationen über die potenziell gefährliche Wirkung von lauter Musik in Form von Broschüren etc. zur Verfügung gestellt werden. Die Thematik soll nicht die Veranstaltung „bedrohlich“ dominieren, jedoch „selbstverständlich“ verfügbar sein.

Þ    Bei eigenem Musizieren, sei es die Probe oder ein Konzert, sollte unbedingt auch der Schutz der Musikerinnen und Musiker selbst beachtet werden: Eventuell ist ein Gehörschutz sinnvoll, den es inzwischen auch mit hervorragenden Klangeigenschaften speziell für Musikerinnen und Musiker gibt. Auch auf den Schallpegel und die Einrichtung der Lautsprecher, die auf die Menschen auf der Bühne zielen („Monitor-Lautsprecher“), sollte geachtet werden (s.o.). Die Musizierenden sollten nicht zu nah an den hochpegeligen Instrumenten ihrer Kolleginnen und Kollegen sitzen (z.B. nicht direkt mit dem Ohr vor der Trompete, nicht direkt vor dem höher stehenden Schlagzeug…). Für Proben können bei manchen Instrumenten auch Dämpfer verwendet werden bzw. die Schallpegel reduziert werden (vgl. HARTOGH / WICKEL 2006, S. 115).

 

 

1.3      Verhaltensorientierte Lärmprävention in der Jugendarbeit

Wie bereits erwähnt ist Aufklärung ein zentraler Punkt der verhaltensorientierten Prävention. Alleine von Warnungen vor dem Hörschaden-Risiko ist jedoch keine nachhaltige Wirkung zu erwarten. Trotzdem ist dies ein erster Schritt: Die Jugendlichen werden in relevanten Situationen (Diskoveranstaltung, lautes Kopfhörerhören oder Hörstörungen von denen die Jugendlichen selbst berichten…) auf  die Gefahr von lärmbedingten Hörschäden angesprochen. Realistisch muss aber davon ausgegangen werden, dass die Jugendlichen dies teilweise als 'typisch erwachsene' und im besten Fall 'gut gemeinte' Maßregelung sehen. Dennoch ist diese situative Reaktion wichtig und regt möglicherweise ein Gespräch über die Thematik an. Besonders wenn die Jugendlichen schon einmal Ohrgeräusche nach intensivem Musikkonsum hatten und davon berichten, ist die Basis für ein aufklärendes Gespräch und die Bereitschaft zum Nachdenken oft schon geschaffen.  

Aufklärung kann auch durch entsprechende Prospekte, Flyer, Plakate, Internetseiten oder Software[5] erfolgen. Sinnvoll ist es außerdem, jugendgerechte schriftliche Informationen zur Verfügung stellen zu können.

Maßgebend bei der Aufklärung und Sensibilisierung für gefährdende Lärmsituationen ist jedoch die tolerante Beachtung der jugendlichen Bedürfnisse und Lebenswelten: Der intensive Konsum von Musik gehört zur Jugendphase dazu,  es ist ebenso normal, dass Kinder und Jugendliche sich lauter verhalten als Erwachsene (vgl. BABISCH 1996, S. 9).
 Das Ziel darf keinesfalls sein, den Jugendlichen die lärmrelevanten Situationen wie dem Besuch von Diskotheken oder Konzerten und das Musikhören über Kopfhörer komplett zu nehmen. Die Intention sollte vielmehr sein, zu einem eigenverantwortlichem und unschädlichem Handeln in diesen Situationen zu führen. So muss bei allen Präventionsstrategien in der Jugendarbeit die soziale Dimension des Musikhörens und das Interesse an (lauter) Musik von Jugendlichen beachtet und ernst genommen werden (vgl. HARTOGH / WICKEL 2006, S. 128). Nur dann ist die Chance vorhanden, dass auch die Jugendlichen die Bemühungen ernst nehmen und sich nicht dagegen abgrenzen.

Letztlich sollte Aufklärung nicht nur die Erläuterung der Risiken und Folgen von Lärmrezeption vermitteln, sondern auch alternative Handlungskonzepte und konkrete Tipps zum risikolosen Musikkonsum bieten. Einige praxistaugliche Verhaltenstipps, bezogen auf die häufigsten Risikobereiche Diskothek, Konzert und Musikhören über Kopfhörer werden im folgenden Kapitel erläutert.

Neben den dargestellten Formen der Aufklärung kann Prävention auch interaktiver und  subtiler geschehen. Im Falle der Lärmprävention können dies Aktionen, Projekte und Angebote sein die einen positiven Umgang mit dem eigenen Hörsinn trainieren sollen, oder z.B. (Zu-)Hören und das Genießen von Stille vermitteln wollen. Hierzu werden im Folgenden ein paar Möglichkeiten genannt die als Anregungen zu verstehen sind. Auf die individuellen Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der spezifischen Zielgruppe angepasst können diese Ideen Lärmprävention direkt oder indirekt unterstützen:

 

Möglichkeiten für Lärmpräventions-Aktionen in der Jugendarbeit:

o    Aktionstag mit Experimenten, Aktionen, Film etc. rund um das Hören

o    Kostenloser Hörtest (evtl. in Zusammenarbeit mit Hörgeräteakustikern / Arzt)

o    Messung der Lautstärke mitgebrachter Kopfhörer (mit Schallpegelmessgerät)

o    Bei größeren Musikveranstaltungen moderne Hörschutz-Möglichkeiten vorstellen und Proben verteilen. Zum Beispiel mit dem „Ohrmobil“ mit dem Spezialisten der Firma „Ear Safe“ vor Ort umfassen über Gehörschutz informieren (vgl. EAR SAFE 2007).

o    Teilnahme an Aktionen des jährlich am 16. April stattfindenden „Tag gegen Lärm“ (vgl. DEGA 2008).

Abb. 1: Logo des „Tag gegen Lärm“
(Quelle: DEGA 2008)

o    Einen Film, Radiobeitrag zum Thema Lärm mit den Jugendlichen selbst erstellen.

o    PC-Spiel zum Thema Hören zu Verfügung stellen: Das PC-Spiel „Radio 108,8“ thematisiert auf spannende und interaktive Weise die Themen Radio, Musik, Hören und Hörschäden. (BZGA 2004) Ebenso die dazugehörige Homepage (BZGA 2007)

o    Internet-Tipps: Sollte den Jugendlichen in der Einrichtung ein Internetanschluss zur Verfügung stehen, kann (z.B. über Lesezeichen, die Startseite oder Links auf der Homepage der Einrichtung) auf einige jugendgerechte Homepages zum Thema verwiesen werden: Für Kinder ist besonders die oben genannte Homepage „Radio 108.8“ (BZGA 2007) zu empfehlen, für Jugendliche die Homepage „EarAction“ die es mit Informationen, Hörtest, Spielen und Experimenten auch als CD-Version gibt (vgl. FH MÜNCHEN 2007).

Abb. 2: Logos der Internetprojekte „Ear Action“ und „Radio 108,8“
(Quellen: FH München 2007 und BZGA 2007)

o    DJ-Kurse: Kurse / Workshops etc. die Interessierten die Kunst des „Djing“, „Auflegen“, den Umgang mit der Technik und gleichzeitig einen verantwortungsbewussten Umgang mit Lautstärke und Musikanlage vermitteln.

o    Rhetorik- und Kommunikationskurse die kommunikative Kompetenzen, u.a. auch das Sprechen und das Hören fördern.

o    Spiele, die speziell die auditive Wahrnehmung schulen. So kann spielerisch ein positiver Umgang mit dem Hörsinn erlernt werden. Beispiele finden sich u.a. bei HARTOGH / WICKEL 2006, S. 119.

o    Übungen und Experimente für bewusstes und konzentriertes Hören. Der Musikforscher Murray Schafer hat schon 1972 Ideen für nicht-alltägliche Herangehensweise an Themen wie Stille (vgl. SCHAFER 1972, S.12), auditives Wahrnehmen (vgl. ebd. S.12f), Lärm (vgl. ebd. S. 10) und Musizieren entwickelt, die zu eigenen Experimenten inspirieren können.

o    Rollenspiele: In spielerischer und trotzdem intensiver Form kann Jugendlichen die Thematik Lärm und Hörschäden durch Rollenspiele nahegebracht werden. Hartogh und Wickel (2007, S. 122ff) haben dazu drei Themen beispielhaft entwickelt: Ein reizvolles Rollenspiel-Thema ist die Podiumsdiskussion „103. Deutscher Ärztetag“ zu den Folgen von Freizeitlärm. Die Mitspielenden übernehmen die Rollen von Eltern, Ärzten, jugendlichen Discobesuchern, Hörbehinderten, Musikern, DJs, Politikern, Diskothekenbesitzern, Herstellern von MP3-Playern etc.…

o    Entspannungstechniken: Ruhe und Stille genießen durch gezielte Entspannung z.B. durch Autogenes Training, Yoga etc. (vgl. HARTOGH / WICKEL S. 127).

o    Chill-out-Area: Attraktive Ruhebereiche, insbesonders bei (lauten) Veranstaltungen, die als Rückzugsbereiche mit sehr niedrigem Lärmpegel und einem beruhigendem Ambiente (vgl. Kap. 6.2, S.78: Ruhebereiche).

 

> Konkrete Tipps für die Musikkonsumenten finden Sie auf der "Tipps-Seite"!
 

[1] Hier ist zu beachten dass die Verhaltensweisen erst einmal nur von den Pädagoginnen und Pädagogen etc. als gefährlich erachtet werden, nicht unbedingt auch von den Jugendlichen selbst.

[2] Besonders im Kindergarten und auch schon davor ist Prävention hinsichtlich knallerzeugender Kinderspielzeuge nötig, ebenso wichtig ist hier die Früherkennung von Hörschäden.

[3] Im Gegensatz zum Bass bzw. Tieftonlautsprecher sind diese für die lärmrelevanten mittleren bis hohen Frequenzen zuständig. Sie sind dadurch erkennbar, dass einzelne Membrane kleiner als die eines Basslautsprechers sind. Sie sind meist im oberen Teil des Lautsprechers angesiedelt.

[4] Der Equalizer ist oft Bestandteil einer Musikanlage und besitzt Schiebe- oder Drehschalter mit denen einzelne Frequenzen bzw. Tonhöhen eingestellt werden können.

[5] Beispiele für Internetseiten und Broschüren finden sich im Anhang dieser Arbeit. Ein gutes Beispiel für Präventions-Software ist das PC-Spiel „Radio 108,8“ für Kinder ab 10 Jahren (BZGA 2004).

[6] Die hier genannten Handlungsoptionen beziehen sich (entsprechend der Thematik dieser Arbeit) ausschließlich auf die Gefahren lärmbedingter Hörschäden und lassen andere Auswirkungen von Lärm wie Konzentrationsstörungen, Stress, Kopfschmerzen u.ä. außer Acht. Für eine umfassende, präventive Aufklärung empfiehlt sich jedoch auch auf diese weiteren Problematiken aufmerksam zu machen.

[7] Professionelle Schalldruckpegelmessgeräte sind teuer, es gibt aber inzwischen auch Messgeräte „für die Hosentasche“ (< 70 Euro) die schnell und unkompliziert Lärmpegel messen (vgl. HEAR SAFE 2007).

 

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